Faktum ist auch nach neuer EU-Vorgabe: In die Altkleidersammlung dürfen nach wie vor nur gut tragbare, saubere und unbeschädigte Kleidung und Schuhe, unbrauchbare Altkleider haben in den Containern auch in Zukunft nichts verloren.
Gemeinsam stark – diesen Grundsatz setzt die VÖA - Vereinigung öffentlicher Abfallwirtschaftsbetriebe nun bereits seit drei Jahren erfolgreich um. Als Interessensvertretung der kommunalen Entsorgungsbetriebe sorgt sie dafür, dass wertvoller Know-How-Austausch unter den Betrieben stattfinden kann, verhandelt relevante Gesetzgebungsprozesse mit und verleiht der kommunalen Abfallwirtschaft durch Öffentlichkeitsarbeit eine starke Stimme. Nun stellt die Vereinigung ihren umfangreichen Tätigkeitsbericht der letzten drei Jahre vor.
Online-Handel ist die Zukunft. Das müssen manche Unternehmen auf die harte Tour erfahren. Das populäre US-amerikanische Unternehmen „Tupperware“ hat vor kurzem in den meisten Ländern Insolvenz angemeldet (auch in Österreich). Vermutet wird, dass das Unternehmen zu spät auf den Online-Handel umgestellt hat.
Die im März 2022 auf EU-Ebene veröffentlichte Textilstrategie legt umfangreiche Ziele für wesentliche Veränderungen im Textilbereich bis 2030 fest. Darunter fällt auch ein Konzept für eine ehrgeizige Abfallpolitik zur Verringerung der Menge an bisher im Restmüll entsorgten Textilabfällen. Um diese Ziele tatsächlich erreichen zu können, fehlen laut einer Einschätzung der European Environment Agency (EEA) jedoch die notwendigen Kapazitäten zur Sammlung und Sortierung von Alttextilien.
Der Reparaturbonus erfreut sich in Österreich großer Beliebtheit. Daher hat Umweltministerin Leonore Gewessler vor kurzem bekanntgegeben, dass dieser bis Ende 2025 verlängert wird. Und es gibt eine Neuerung: Der Bonus kann, anders als bisher nur für E-Bikes, nun auch für Reparaturen an Fahrrädern ohne elektrische Motorunterstützung eingesetzt werden.
Zweite Chance für gebrauchte Dinge: Das finden nicht nur immer mehr Konsument:innen sinnvoll, sondern auch kommunale Abfallwirtschaftsbetriebe setzen vermehrt auf die Sammlung und Wiederverwendung von Produkten. Das zeigt eine Umfrage des deutschen Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU). 72 Prozent der befragten Betriebe gaben an, dass sie bereits Maßnahmen der Vorbereitung zur Wiederverwendung umsetzen.
Reparieren leicht gemacht: Eine neue Online-Plattform aus Berlin zeigt auf wie Konsument:innen noch leichter Reparaturangebote in Anspruch nehmen können. Auf einer interaktiven Landkarte sind zahlreiche ehrenamtliche Reparaturintiativen und professionelle Handwerksbetriebe abrufbar. So kann gezielt nach dem gewünschten Service gesucht werden. Langfristig soll so die Zahl der Reparaturen in Berlin (derzeit 1,4 Millionen pro Jahr) noch weiter erhöht werden.
Dass Sozialunternehmen ein essenzieller Faktor in der kreislaufwirtschaftlichen Transformation sind, ist kein Geheimnis. Von Kleidersammlung über Second Hand – Verkauf, Arbeitsprojekte für benachteiligte Personen, bis hin zu ökologischen Initiativen: arbeit plus zeigt in einer umfangreichen Dokumentation die genauen Tätigkeiten sozialer Unternehmen in der Kreislaufwirtschaft auf.
Die Digitalisierung bietet Sozialunternehmen enorme Chancen zur Steigerung von Effizienz und Sichtbarkeit. Dass diese Chancen von einer Vielzahl an Unternehmen bereits erfolgreich genutzt werden und wo noch Potenziale liegen, zeigt das länderübergreifende Projekt DigiSocCirc. Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Projekt werden bei der Abschlusskonferenz am 12. September 2024 in Brüssel vorgestellt.
AfB social & green IT Österreich, Mitglied von Re-Use Austria, hat seine ökologische und soziale Wirkungsbilanz 2023 veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass das Kerngeschäft des IT-Remarketings als besonderer Erfolg verbucht werden kann. Erstmals werden auch die Effekte des fachgerechten Recyclings nicht mehr marktfähiger Geräte berücksichtigt.