Faktum ist auch nach neuer EU-Vorgabe: In die Altkleidersammlung dürfen nach wie vor nur gut tragbare, saubere und unbeschädigte Kleidung und Schuhe, unbrauchbare Altkleider haben in den Containern auch in Zukunft nichts verloren.
Der Europäische Rechnungshof (ERH) stellt in einem Sonderbericht Mitte September fest, dass der Beitrag des Corona-Wiederaufbaufonds (ARF) zur Klimapolitik und zum ökologischen Wandel von der Kommission und den Mitgliedstaaten möglicherweise überschätzt wird.
Matthias Neitsch, Geschäftsführer von Re-Use Austria, zeigt auf, warum sich die zirkuläre Förderlogik grundlegend ändern muss, um eine wirklich nachhaltige Wirtschaft zu schaffen.
Er ist bekannt für aufschlussreiche Recherchen und seine spitze Zunge: Jan Böhmermann beweist in der vergangenen Ausgabe von ZDF Magazin Royale wieder sein Showtalent. Das Thema diesmal: Second-Hand - Kleidung und das intransparente Firmengeflecht von Humana.
Eine Studie des Handelsverbands bestätigt: Der Second-Hand-Markt ist nicht nur im Trend, sondern offenbar gekommen, um zu bleiben. Immer mehr Menschen setzen beim Einkauf auf gebrauchte Ware. Das macht den Markt mittlerweile bereits 2 Mrd. Euro schwer. War das Gebiet lange von sozialwirtschaftlichen Betrieben besetzt, steigt nun auch die Privatwirtschaft immer öfter in den Markt ein. Matthias Neitsch, Geschäftsführer von Re-Use Austria, sieht das zum Teil kritisch.
Eine Studie des Handelsverbands bestätigt: Der Second-Hand-Markt ist nicht nur im Trend, sondern offenbar gekommen, um zu bleiben. Immer mehr Menschen setzen beim Einkauf auf gebrauchte Ware. Das macht den Markt mittlerweile bereits 2 Mrd. Euro schwer. War das Gebiet lange von sozialwirtschaftlichen Betrieben besetzt, steigt nun auch die Privatwirtschaft immer öfter in den Markt ein. Matthias Neitsch, Geschäftsführer von Re-Use Austria, sieht das zum Teil kritisch.
Im Rahmen des GreenBoost4WISES-Projekts trafen sich Vertreter:innen von sozialwirtschaftlichen Betrieben und Projektpartner Ende September in Dublin und Mitte Oktober in Wien. Nahezu alle teilnehmenden Betriebe aus Österreich sind auch Re-Use Austria-Mitglieder. Ein vielfältiges Programm aus Workshops, Betriebsbesuchen und Networking-Events bot viel Raum für konstruktiven Austausch und sollte Anregungen für grüne Aktivitäten und Umsetzungsmöglichkeiten im Projekt fördern.
Gemeinsam stark – diesen Grundsatz setzt die VÖA - Vereinigung öffentlicher Abfallwirtschaftsbetriebe nun bereits seit drei Jahren erfolgreich um. Als Interessensvertretung der kommunalen Entsorgungsbetriebe sorgt sie dafür, dass wertvoller Know-How-Austausch unter den Betrieben stattfinden kann, verhandelt relevante Gesetzgebungsprozesse mit und verleiht der kommunalen Abfallwirtschaft durch Öffentlichkeitsarbeit eine starke Stimme. Nun stellt die Vereinigung ihren umfangreichen Tätigkeitsbericht der letzten drei Jahre vor.
Online-Handel ist die Zukunft. Das müssen manche Unternehmen auf die harte Tour erfahren. Das populäre US-amerikanische Unternehmen „Tupperware“ hat vor kurzem in den meisten Ländern Insolvenz angemeldet (auch in Österreich). Vermutet wird, dass das Unternehmen zu spät auf den Online-Handel umgestellt hat.
Am 12. September fand die Abschlusskonferenz des DigiSocCirc-Projekts unter der Leitung von RREUSE, Europas größtem Netzwerk von Sozialunternehmen, die im Bereich Wiederverwendung, Reparatur und Recycling tätig sind, statt. Im Rahmen des Projekts und der Abschlussveranstaltung wurden digitale Lösungen vorgestellt, die von Sozialunternehmen entwickelt wurden und die Wiederverwendung und Reparatur effizienter machen, ohne dabei die Aspekte Beschäftigung und Qualifikation aus den Augen zu verlieren. Es wurden gemeinsame digitale Lösungen erforscht und die Chancen und Herausforderungen für Sozialunternehmen im digitalen Zeitalter diskutiert. Die Abschlusskonferenz von DigiSocCirc brachte Vertreter:innen von einzelnen Sozialunternehmen mit Personen aus unterschiedlichen internationalen und nationalen Netzwerken zusammen. Anhand von Best Practices Beispielen wurden zukunftsweisende Visionen zu inklusiven, digitalen Lösungen geschaffen. Einen Eindruck der wegweisende Initiativen der Sozialunternehmen, die beim Projekt #DigiSocCirc mit dabei waren, gibt es hier in einer Reihe von YouTube-Videos. Auch bei der Abschlusskonferenz erlangten die Teilnehmer:innen anhand mehrerer Präsentationen Einblick in die Initiativen. So wurden etwa […]
Die im März 2022 auf EU-Ebene veröffentlichte Textilstrategie legt umfangreiche Ziele für wesentliche Veränderungen im Textilbereich bis 2030 fest. Darunter fällt auch ein Konzept für eine ehrgeizige Abfallpolitik zur Verringerung der Menge an bisher im Restmüll entsorgten Textilabfällen. Um diese Ziele tatsächlich erreichen zu können, fehlen laut einer Einschätzung der European Environment Agency (EEA) jedoch die notwendigen Kapazitäten zur Sammlung und Sortierung von Alttextilien.