
Vom 21. bis 23. April 2026 versammelten sich die Mitglieder des europäischen Dachverbandes RREUSE in Brüssel zu einem ganz besonderen Netzwerktreffen: Das 25-jährige Bestehen des Netzwerks wurde feierlich begangen. Neben dem feierlichen Rückblick auf ein Vierteljahrhundert erfolgreichen Einsatzes für Second-Hand und soziale Kreislaufwirtschaft stand die Generalversammlung ganz im Zeichen von Weichenstellungen für die Zukunft. Vonseiten Re-Use Austria waren Berthold Schleich und Matthias Neitsch vor Ort in Brüssel anwesend, um die österreichischen Interessen zu vertreten und das Jubiläum gemeinsam mit den europäischen Partnern zu feiern.
Dieses Treffen in Brüssel stand ganz im Zeichen eines besonderen Meilensteins: Seit 25 Jahren engagiert sich RREUSE als europäischer Dachverband erfolgreich auf politischer Ebene für die Belange der Mitgliedsorganisationen. Das Jubiläum verdeutlichte eindrucksvoll, dass grenzüberschreitende Kooperation und kontinuierlicher Erfahrungsaustausch der Schlüssel zu spürbaren Erfolgen sind. Die gemeinsame Arbeit an einer starken Zukunftsvision trägt Früchte.
Aktuelles und Blick in die Zukunft
Im Rahmen der Generalversammlung wurde auch der Vorstand für die Mandatsperiode 2026–2028 neu bestellt. Die Wahlen zeigten ein großes Vertrauen der Mitglieder in die bisherige Führung und setzten ein klares Zeichen für Kontinuität. Neben dem Abschied von zwei langjährigen Vorstandsmitgliedern – Giorgio Rosso und Margriet Jongerius, denen herzlich für ihren großartigen Einsatz gedankt wurde – durfte das Netzwerk Rachel Heijne (Niederlande) neu im Vorstand sowie die neue Schriftführerin Marina Fornasier (Italienim Exekutivkomitee begrüßen.
Besonders erfreulich für Re-Use Austria: Matthias Neitsch wurde von der Generalversammlung für weitere zwei Jahre im Amt des RREUSE-Präsidenten bestätigt. Gemeinsam mit den Vizepräsident:innen Antigone Dalamaga (Griechenland) und Thomas Ahlmann (Deutschland), Schatzmeister Ivan Božić (Kroatien) sowie der neuen Sekretärin Marina Fornasier wird er das Exekutivkomitee anführen und die Stimme der sozialwirtschaftlichen Kreislaufbetriebe auf EU-Ebene weiter stärken.
Das Treffen bot nicht nur Raum, um die Erfolge der letzten 25 Jahre Revue passieren zu lassen, sondern vor allem, um nach vorne zu blicken. Gemeinsam wurde intensiv diskutiert, wie soziale Unternehmen im Zentrum der europäischen Kreislaufwirtschaft künftig noch besser unterstützt und strategisch positioniert werden können.


