Bei einer hochkarätig besetzten Veranstaltung der ÖFSE am 8. Juni wird über die Auswirkungen von Österreichs Ressourcenkonsum diskutiert. Seien Sie dabei!
Beim zweiten Right to Repair Webinar Anfang Mai wurden den seit 1. März in der EU geltenden Ökodesign-Regelungen auf den Zahn gefühlt. Beiträge vom Runden Tisch Reparatur, professionellen Reparateuren und der EU Kommission beleuchteten das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven.
Die Förderung von Re-Use ist ein umfangreiches Unterfangen. Es muss an vielen Stellschräubchen gedreht werden und eine bloße Maximierung der Sammel- und Behandlungsmengen sollte nicht das oberste Ziel sein.
Auf EU-Ebene fand Anfang März ein wichtiger Vorstoß in Richtung Lieferkettengesetz statt: Das EU-Parlament sprach sich dafür aus, dass Unternehmen künftig dazu verpflichtet werden, die Einhaltung von Menschenrechten und Umweltschutz in ihren Lieferketten wirksam zu prüfen.
In einer Studie des Wuppertal Instituts werden Beweggründe und Hemmnisse für Kauf und Verkauf von nicht mehr benötigten Produkten genauer betrachtet. Der Schluss: Es ginge noch mehr, wenn Unsicherheiten gezielt aus dem Weg geräumt werden. (Quelle: Recycling Magazin 12/2020)
Das Klimavolksbegehren darf sich über seinen historischen Erfolg freuen: Ende März wurde im Nationalrat ein Antrag der Regierungsparteien angenommen, der unter anderem die Einrichtung eines Klimakabinetts, eines wissenschaftlichen Klimabeirats und eines Klimarats der Bürger*innen vorsieht.
Die WDR Doku „Der Tüftler-König von Deutschland“ nimmt die vielen Facetten des Themas Reparatur in den Fokus. Ausgehend vom Portrait des passionierten deutschen Reparateurs Heinrich Jung werden Produktdesign, Reparaturkultur und unser in den letzten Jahrzehnten drastisch verändertes Konsumverhalten beleuchtet.
Der Circular Economy Action Plan der EU ist ein wichtiger Meilenstein für mehr Zirkularität in der EU, doch hat er noch einige blinde Flecken. Vor kurzem sprach sich das EU-Parlament für ambitioniertere Maßnahmen aus – etwa die Einführung separater Re-Use-Quoten.
Re-Use-Boxen gibt es bereits in mehreren österreichischen Bundesländern sowie im angrenzenden Süddeutschland. In allen diesen Regionen hat sich die Vorsammlung von wiederverwendbaren Gegenständen zuhause bewährt. Nun testet man auch in Vorarlberg, wo RepaNet am Aufbau des Re-Use-Netzwerkes beteiligt war, in einem Pilotversuch eine Re-Use-Box.
Beim dritten Treffen der regionalen Stakeholder-Gruppe des Interreg Europe Projektes SUBTRACT in der Steiermark wurden, basierend auf interregionalem Erfahrungsaustausch, verschiedene Business-Modelle für Re-Use in der Steiermark präsentiert und analysiert. Auch Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Re-Use in der Region wurden identifiziert.